Welches Öl für Holzmöbel im Außenbereich

Welches Öl für Holzmöbel im Außenbereich

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Welches öl für holz gartenmöbel

Holz ist wohl das beeindruckendste Naturmaterial, das es gibt. Es ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Energieträger. Für viele Menschen strahlen Holzmöbel eine ganz besondere Behaglichkeit aus und sorgen somit für einen wichtigen Wohlfühlfaktor in den eigenen vier Wänden. Auch aus dem grünen Wohnzimmer – dem Garten – sind Möbel aus Holz nicht mehr wegzudenken. Mit ein bisschen Zuwendung und Pflege begleiten einen die Fabrikate aus dem nachwachsenden Rohstoff einige Jahrzehnte. Dennoch kann die Witterung den Möbeln zusetzen, da Holz ein Naturmaterial ist. Um eine zu starke Abnutzung zu verhindern hilft ein regelmäßiger Anstrich. Hier unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten: Lack, Lasur oder Öl. Lack bildet auf dem Holz eine verschlossene Schicht, es versiegelt also, die Lasur dringt in das Holz ein und pflegt von innen. Durch die Verwendung von Holzöl jedoch bleibt der Rohstoff Holz atmungsaktiv und wird nicht versiegelt.

Doch welches Öl für Holz Gartenmöbel ist am besten?

Als besonders widerstandsfähig gilt das exotische Teakholz. Doch auch diese Art kann eine Patina bekommen. Um dies zu verhindern sollte in etwa drei Mal pro Jahr Öl aufgetragen werden. Sollte sich leichter Schmutz des täglichen Gebrauchs nicht mehr entfernen lassen ist es wieder an der Zeit.

Bei der Auswahl des richtigen Öls für das Holz Ihrer Gartenmöbel müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden:

Farbe

Man unterscheidet zwischen farblosem und gefärbtem Öl. Aber auch farbloses Öl dunkelt das Holz etwas und hebt die Struktur hervor.

Art des Holzes

Außerdem spielt es eine Rolle, ob Sie hartes oder weiches Holz pflegen möchten. Zu den Harthölzern zählen beispielsweise Buche, Eiche und Esche. Nadelhölzer, Weide oder Pappel werden den Weichhölzern zugeordnet. Generell werden für die Nutzung im Außenbereich Laubhölzer empfohlen, da sie resistenter gegen Schädlinge und nicht so pflegeanfällig wie Nadelhölzer sind.

Art des Öls

Die unterschiedlichen Holzöle werden drei verschiedenen Arten zugeordnet: Nicht aushärtende Öle, aushärtende Öle und Öl-Wachs Mischungen.

Nicht aushärtende Holzöle bleiben auch nach dem Einziehen in das Holz noch flüssig, schützen die Oberfläche und verleihen besonderen Glanz. In dieser Gruppe sind vor allem natürliche Öle einzuordnen. Wer auf die natürliche Variante setzen möchte, kann auch auf Leinöl, Tungöl oder andere Naturöle zurückgreifen.

Aushärtende Holzöle sind mit Lösungsmitteln versetzt um beim Auftragen flüssig zu bleiben und dann mit der Zeit fest zu werden. Dafür sorgen Kunstharze.

Zusätzlich gibt es dann noch Öl-Wachs Gemische, die das Holz von innen pflegen und die Oberfläche versiegeln. Auch hier kommen Lösemittel zum Einsatz und das Gemisch beinhaltet natürliche und künstliche Öle.

Es gibt in Baumärkten und Online Versandhäusern viele spezielle Holzöle für die verschiedensten Holzarten, aber auch Öle für Universallösungen werden angeboten.

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Anwendung

Sollte das Holz schon eine graue Patina haben oder leicht abgesplittert sein, empfiehlt es sich, vor der Behandlung mit Öl auch noch zu schleifen. Nach dem Entfernen der Staubreste, die beim Schleifen entstehen, kann auch schon geölt werden. Wenn Sie auf das Schleifen verzichten, sollte das Material vor der Ölung auch mit einer sanften Seifenlauge oder einem Holzreinigungsmittel gesäubert werden. Tragen Sie das Öl mit einem Lappen oder weichen Pinsel auf und lassen Sie es gut eintrocknen. Überschüssiges Öl kann vorsichtig entfernt werden. Welches Öl für Holz Gartenmöbel letztlich am besten ist, hängt also von mehreren Faktoren ab. Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihre Holz Gartenmöbel regelmäßig pflegen.